In dieser Rubrik veröffentlichen wir allgemeine Meldungen rund ums Seekajakfahren.

Tidenrausch 2025 - Das Ausbildungssymposium der SaU

Vom 20. bis 26. Juni 2025 trafen sich die Mitglieder der SALZWASSER UNION zum Tidenrausch 2025 auf Spiekeroog. Der Tidenrausch ist DAS Ausbildungssymposium der SALZWASSER UNION im Bereich B4 (Mitpaddeln unter anspruchsvollen Bedingungen / Fahrtenleitung unter moderaten Bedingungen) und B5 (Fahrtenleitung unter anspruchsvollen Bedingungen). Zudem werden auf dem Tidenrausch neue Ausbildende der SALZWASSER UNION ausgebildet (C1 bis C3). 
 
Der Tidenrausch 2025 in Zahlen:
  • 38 Mitglieder haben an der Veranstaltung insgesamt teilgenommen
  • 22 Mitglieder haben B4-Ausbildungsinhalte vermittelt bekommen
  • 11 Mitglieder haben die B4-Ausbildung abgeschlossen
  • 5 Mitglieder haben B5-Ausbildungsinhalte vermittelt bekommen
  • 2 Mitglieder haben die B5-Ausbildung abgeschlossen
  • 6 Mitglieder haben im Rahmen ihrer eigenen Ausbildung Assistenzen abgelegt
  • 4 Mitglieder haben ihre C2-Ausbildung abgeschlossen
  • 1 Mitglied hat seine C3-Ausbildung abgeschlossen
Herzlichen Glückwunsch an alle Mitglieder zur erffolgreichen Teilnahme und zum Abschluss ihrer Ausbildung!
 
Nach 11 Jahren Tidenrausch verabschiedet sich Kai Urban aus der Organisation der Veranstaltung und übergibt die Aufgabe an Kai Schulz. Lieber Kai, lieber Kai, vielen Dank für 11 tolle Jahre und viel Erfolg für die kommenden 11 Jahre 😉
 
3 Generationen Tidenrausch: Lars Everding, Kai Urban und Kai Schulz (v.l.n.r.)
Bild oben: 3 Generationen Tidenrausch: Lars Everding, Kai Urban und Kai Schulz (v.l.n.r.)
 
 
Hier findest du weitere Eindrücke vom Tidenrausch 2025:
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DKV und SALZWASSER UNION schließen neuen Kooperationsvertrag

Was lange währt, wird endlich gut!
 
Anfang April haben der Deutsche Kanu-Verband (DKV) und die SALZWASSER UNION (SaU) einen neuen Kooperationsvertrag im Bereich des Europäischen Paddel-Passes Deutschland (EPP) miteinander geschlossen, das Ergebnis eines intensiven Austausches zwischen dem EPP-Referenten Clemens Hegger sowie Vorstand, Ausbildungsleitung und weiteren Beteiligten der SaU. 
 
Wesentlicher Bestandteil des neuen Vertrags ist die gegenseitige Anerkennung der Qualifikationen des EPP-Küste im DKV und der Qualifikationen A2-B5 in der SaU mit dem Ziel der Schaffung eines zusätzlichen Angebotes für die Mitglieder der SALZWASSER UNION.  Das bedeutet, dass die Inhalte der Ausbildungsstufen A2-B5 der SaU durch den DKV als gültige Voraussetzungen für eine Anerkennung und Umschreibung der Stufen EPP2-EPP5 im Seekajakbereich gewertet werden. 
 
Die SALZWASSER UNION erkennt ihrerseits Qualifikationen des DKV als Einstiegsvoraussetzung für die nächsthöhere Ausbildungsstufe der SaU an. Relevant sind hierbei die seekajakspezifische Ausrichtung und Inhalte der externen Qualifikation. Somit kann z.B. mit einer DKV-Qualifikation EPP- 3 Küste der Einstieg in die B4 Ausbildung der SaU erfolgen.
 
Eine Win-Win Situation für beide Verbände im Hinblick auf ihre Ziele.
 
Das Procedere ist folgendermaßen: 
Ist eine Umschreibung gewünscht, muss die jeweilige SaU- Qualifikation durch das einzelne SaU-Mitglied per Email an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! geschickt werden. Vor Umschreibung der SaU-Qualifikationen (A2-B5) zu einer entsprechenden EPP-Qualifikation (EPP2-EPP5) ist für die Teilnehmenden ein Online-Seminar EPP des DKV gefordert. Liegen SaU-Nachweis und Teilnahmebestätigung an der EPP-Onlineveranstaltung vor, wird das Mitglied der SaU in der eFB Datenbank des DKV geführt und erhält nach Freigabe durch den EPP-Referenten eine Urkunde in elektronischer Form.
 
Um die gegenseitige Anerkennung und bei erforderlichen Abweichungen eine Umschreibung gewährleisten zu können, ist ein regelmäßiger Austausch notwendig. Deswegen werden sich einmal im Jahr Vertreter aus dem Ausbildungsbereich der Salzwasser Union und des DKV miteinander abstimmen, um geplante oder bereits durchgeführte Änderungen und Anpassungen auszutauschen. 
 
An dieser Stelle ist die grundlegende Vorarbeit von Lars Everding und Christian Dingenotto für den vorliegenden Kooperationsvertrag nicht zu vergessen. In jeweiliger Doppelfunktion für DKV und SaU strebten sie bereits vor Jahren eine Harmonisierung beider Ausbildungssysteme an und konnten bereits große Teile in einer ersten Version der Kooperationsvereinbarung umsetzen. Einige Jahre später konnte nun durch eine intensive Zeit des Austauschs eine aktuelle und umfassende Version des Kooperationsvertrages beschlossen werden.
 
Gabriele Koch, Vizepräsidentin Freizeitsport im Deutschen Kanu-Verband, freut sich über die Vereinbarung: “Diese Neuauflage ist das Ergebnis unserer gemeinsamen Gespräche bei der Konferenz Freizeitsport in Bremen im vergangenen Jahr. Wir haben es geschafft, miteinander ein gutes Angebot für die Paddlerinnen und Paddler im Seekajak-Bereich zu entwickeln, sodass ich die Hoffnung habe, dass insgesamt viele neue EPP in den nächsten Jahren ausgestellt werden können.” 
 
Dies unterstrich Simone Arras, Vorsitzende der Salzwasser Union: “Der EPP ist für Seekajakpaddlerinnen und –paddler äußerst interessant und stellt ein attraktives Angebot für unsere Mitglieder dar. Wir haben uns auch besonders über die konstruktive und positive Art des Austauschs gefreut. Daher haben sich die Gespräche und das Engagement in den Arbeitskreisen wirklich gelohnt”.   
  
Weitere Informationen über den EPP: http://kanu.de/epp

Seekajakwoche 2025 - AUSGEBUCHT

Nicht einmal einen Monat hat es gedauert, bis die Seekajakwoche 2025 ausgebucht war. Damit haben wir nicht gerechnet! Wir freuen uns über den Zuspruch und hoffen, dass die Enttäuschung bei all denen,  die keinen Platz mehr bekommen haben, nicht zu groß ist.

Das Orga-Team der Seekajakwoche

Merchandise-Shop der SaU eröffnet

Es ist soweit! Ab sofort könnt ihr eure Verbundenheit mit der SALZWASSER UNION nicht nur auf dem Wasser, sondern auch im Alltag zeigen. Unser neuer Merchandise-Shop ist online und bietet euch eine große Auswahl an hochwertiger Kleidung und Accessoires. Ob stylische Hoodies, funktionale Shirts oder coole Caps – unser Sortiment wächst stetig und bringt euch Produkte, die nicht nur gut aussehen, sondern auch ein Zeichen für unsere gemeinsame Leidenschaft setzen.

Schaut vorbei und stöbert durch den Shop! Für den Shop hier klicken!

Kurzzeitige Sperrungen der Wattfahrwasser Norderney und Baltrum

Karte: OpenSeaMap (12.03.2025)

 

In den Jahren 2025 bis 2029 wird es in den Sommermonaten zu kurzzeitigen Sperrungen der Wattfahrwasser von Norderney und Baltrum kommen. Dies ist notwendig, um die Offshore-Windparks ans Festland anzuschließen.

Weitere Informationen der Betreiber findet ihr unter folgendem Link: https://tennet-steckbriefe.webmag.io/steckbriefe-1/offshore/wattfahrwasser

Trockenes Treffen des BC-Kreises

Am 22. Februar 2025 fand in Osnabrück das "Trockene Treffen" der AusbilderInnen und FahrtenleiterInnen in Osnabrück statt. Entgegen dem „Nassen Treffen“ auf dem Wasser, bietet diese Veranstaltung eine hervorragende Plattform für einen spannenden Austausch unter den Teilnehmenden indoor. Alle haben die Veranstaltung trotzt Wassermangels gut überstanden. Ein zentrales Thema war die Abstimmung über eine neue Geschäftsordnung des BC-Kreises.
 
Auch über den aktuellen Stand der Kooperationsvereinbarung mit dem Deutschen Kanu-Verband (DKV) wurde berichtet. Allgemein umfassten die Diskussionen wesentliche Aspekte von Ausbildung und Fahrtenleitung. Obwohl die Meinungen dieses bunten Haufens manchen Mal auseinandergingen, herrschte stets eine sehr gute Gesprächkultur von verstehen und verstanden werden wollen.
 
Auch das Drumherum kam nicht zu kurz. So sind einige bereits am Freitag angereist und für manche ging es erst am Sonntag nach Hause. So blieb viel Zeit für lecker Essen und Schnack.

Kälte-RSTT (A2) Hochrhein - Erstes Sicherheitstraining des Jahres

 

Anfang Januar 2025 trafen sich 15 Seekajaker, die wissen wollten, was Kälte so alles zu bieten hat.

Interessierte aus dem ganzen Süddeutschen und der Schweiz kamen an den Hochrhein nach Schwörstadt. Als Ausbilder waren Jutta und Rainer vom Bodensee angereist, um zusammen mit Kai ein lehrreiches Wochenende für die SäUe zu veranstalten.

Jeder der 15 Kryophilen wollte es wissen. Funktioniert meine Ausrüstung, hält sie warm genug, kann ich mich dann trotzdem noch bewegen, komme ich mit dem dicken Trocki und den großen Schuhen ins Boot und vor allem schnell wieder raus, wenn´s sein muss, und wie verdammt nochmal kriege ich die festgefrorenen Valley-Lukendeckel auf ohne mir die Finger zu brechen.

Während die Nächte mit Minus 4-5°C winterlich waren, zeigten sich sowohl Samstag als auch Sonntag bei Sonnenschein und 0-2°C Lufttemperatur und der Rhein mit 6°C noch gnädig. Trotzdem offenbarten auch hier schon einige Ausrüstungsteile ihren Schwächen. Handschuhe waren nicht warm genug oder zu steif, um noch etwas filigranere Handgriffe zu tätigen. Paddelpfötchen waren zwar toll zum Paddeln, aber wehe man musste die Finger rausnehmen, um eine Rettung durchzuführen. Schleppleinenkarabiner waren zu klein, um mit kalten, klammen Fingern noch bedient zu werden. Und die Spritzdecke die im Sommer so prima bei dünner Paddelkleidung passte, war jetzt doch ganz schön körperbetont um die Hüfte. Das lag aber vielleicht nicht nur am Trocki mit dicker Unterwolle sondern auch an den kürzlich zurückliegenden Feiertagen. Dass die eiskalte und ziemlich steife Spritzdecke dann aber doch kaum über den Süllrand zu bringen war, war klar den tiefen Temperaturen und den eiskalten Händchen zuzuschreiben.

Wie sehr Kälte auch am Energiehaushalt des Körpers zehrt wurde ebenso offensichtlich. Die Zeit auf und vor allem im Wasser war deutlich kürzer als bei Kursen im Sommer und ein paar Theorieteile wurde bereitwillig im sonnendurchflutenden Schulungsraum absolviert.

Da verbrauchte Energie auch wieder zugeführt werden musste, haben wir sowohl die verschiedenen mitgebrachten Kuchen erfolgreich dezimiert, als auch am Samstag Abend ein umfangreiches Raclette-Essen zelebriert – frei nach dem Motto mit genug Biopren braucht man weniger Neopren.

Sonntag Morgen standen dann die Rettungstechniken an. Während der eine oder andere dem ganzen nasskalten Spektakel skeptisch gegenüber stand, war es doch umso erstaunlicher, dass einige offensichtlich nicht genug bekommen konnten und immer wieder üben wollten.

Am Sonntag Nachmittag konnten wir auf eine erfolgreiche Veranstaltung zurückblicken, die so nur durch die Ausbilderinnen und Ausbilder und vor allem auch durch alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer ermöglicht wurde.

Dafür an ganz großes Dankeschön und bis bald mal wieder am Hochrhein …

 

 

01 Ausrüstung
02 Start am Wasser
03 letzte Instruktionen
04 los gehts
05 Techniktraining
08 Rückkehr
09 kalte Paddler müssen ordentlich essen
10 Sonntag morgen bei -4°C
11 Sonntag morgen Ruhe auf dem Hochrhein
12 Grundlagen zum Kanten
13 Abschleppen will gelernt sein
14 T-Lenzen Einführung
15 Die Wiese ist kälter als das Wasser
16 Eskimorettung
17 T-Lenzen
18 Wiedereisntieg
19 Feierabend
07 Samstag Techniktraining
Previous Next Play Pause
01 Ausrüstung 02 Start am Wasser 03 letzte Instruktionen 04 los gehts 05 Techniktraining 08 Rückkehr 09 kalte Paddler müssen ordentlich essen 10 Sonntag morgen bei -4°C 11 Sonntag morgen Ruhe auf dem Hochrhein 12 Grundlagen zum Kanten 13 Abschleppen will gelernt sein 14 T-Lenzen Einführung 15 Die Wiese ist kälter als das Wasser 16 Eskimorettung 17 T-Lenzen 18 Wiedereisntieg 19 Feierabend 07 Samstag Techniktraining

Die SaU im Dialog mit dem Deutschen Kanu-Verband

Ende Oktober 2024 nahmen Simone Arras als SaU-Vorstand und Wolfhard Baader in Doppelfunktion als SaU- und DKV-Beauftragter an der Ressorttagung Freizeitsport des DKV in Bremen teil.

Bei der oben genannten zweitägigen Konferenz ging es um viele Themen aus den Komplexen Umwelt, Nachhaltigkeit, Befahrensregelungen, Inklusion, Diversität, Einbindung der Jugend, Sicherheit und einige mehr. Für uns ein interessanter Einblick in die vielen Bereiche eines sehr breit aufgestellten großen Verbandes.

Im Rahmen dieser Veranstaltung konnten wir zudem konstruktive Gespräche mit FunktionärInnen des DKV führen. Dieser offene Gesprächskanal hat zum gegenseitigen Verständnis beigetragen und bildet die Grundlage für weitere konstruktive Gespräche.

Wir danken dem DKV für die Einladung zu dieser Ressorttagung und die wertschätzende Atmosphäre.