In dieser Rubrik veröffentlichen wir allgemeine Meldungen rund ums Seekajakfahren.

24.09. - Sea Shepherd Beach Cleanup Travemünde

Logo Sea Shepherd Beach CleanupStrand- und Ufersäuberungen werden bereits seit langem von vielen Naturschutzorganisationen auf der ganzen Welt organisiert und sind ein leicht umzusetzender, aktiver Beitrag zum Meeresschutz. Auch Sea Shepherd führt regelmäßig Reinigungsaktionen durch und ruft dazu auf, eigene Cleanups zu organisieren. Schätzungen zufolge sterben jährlich über 1 Millionen Vögel und 100.000 Meerestiere an Plastikmüll, den sie mit Nahrung verwechseln. Da Meerestiere ihn nicht verdauen oder ausscheiden können, sammelt sich das Plastik im Magen der Tiere an und führt früher oder später zu einem qualvollen Tod durch Verhungern. Neben Delfinen, Walen, Robben und Schildkröten sind auch Meeresvögel durch Plastikmüll bedroht. Sie fressen ihn nicht nur, sondern verheddern sich oftmals darin. Dies hat zur Folge, dass sie bei der Nahrungsaufnahme behindert werden oder sich damit strangulieren. In der Ostsee gibt es nur noch wenige Schweinswale. Neben vielen anderen Gefahrenquellen ist Plastikmüll ein großes Risiko für diese bedrohte Art.

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Auf unbewohnten Nordseeinseln: Plastikmüll aus dem Meer

Hamburg, 01.09.2016 - Pressemitteilung Greenpeace

Umweltaktivisten von Greenpeace und Verein Jordsand sammeln Plastik auf den Vogelschutzinseln Scharhörn und Nigehörn

Unter dem Motto #wellemachen packen rund 40 Freiwillige an und zeigen, dass das Problem des Plastikmülls auch auf unbewohnten Inseln des Nationalparks angekommen ist. „Die vielen Plastik-Kanister, PET-Flaschen, Bojen und Netzreste aus der Fischerei mitten im abgelegenen Vogelschutzgebiet machen das Ausmaß des weltweiten Problems sichtbar“, sagt Lisa Maria Otte, Meeresexpertin von Greenpeace. „Grundsätzlich müssen politische Lösungen her.“ So verbrauchen Deutsche mit Abstand das meiste Plastik in Europa – ein Viertel der Gesamtmenge. Doch auch die Fischerei trägt Verantwortung: Netze reißen von Schiffen los, gehen über Bord oder werden als Müll absichtlich ins Meer geworfen. Greenpeace fordert daher Fischereiminister Christian Schmidt (CSU) auf, echte Maßnahmen zu schaffen, die diesen Verlust von Netzen und Fischereigerät in der Nord- und Ostsee kontrollieren und sanktionieren.

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Die Riesen-Eule im Bodden - ein Naturschutzzeichen auf See

WWF Pressemitteilung 20. Juli 2016

160808 Eule

Nach WWF-Informationen befindet sich die „größte Naturschutzeule Deutschlands“ jetzt im Greifswalder Bodden. Im Rahmen seines Managements des Natura2000-Gebietes hat der WWF am ehemaligen Leuchtturmfundament des Freesendorfer Hakens (54°11´50´´N, 13°42´40´´O) vor der Insel Struck drei gelbe Hinweisschilder mit den charakteristischen Naturschutz-Eulen angebracht. Mit 1,5 Meter Höhe und einem Meter Breite sind sie nach WWF-Informationen damit die größten ihrer Art in Deutschland. Waldohreulen schmücken seit über sechzig Jahren als Symboltier die gelben Hinweisschilder der deutschen Naturschutzgebiete.

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interaktive Praxisblätter - Navigation

Der erste Teil der Praxis-Blätter behandelt das Thema rund um die Navigation. Die Autoren Kai Urban und Walter Schirmer fassen hier kurz und kompakt alle notwendigen Informationen zusammen. Über Hyperlinks wird man entsprechend zu den einzelnen Fachthemen in das weltweite Internet geführt.

Dieses Werk eignet sich hervorragend zum Selbststudium der Navigation für den Seekajaksport.

Die interaktiven Blätter findet Ihr unter dem Menüpunkt SaU Service ==> SaU Praxis und stehen im internen Bereich nur SaU-Mitglieder zur Verfügung.

Fischer - ein Beruf ohne Zukunft?

Die Expedition OCEAN CHANGE der Dagmar Aaen ist nach einem Jahr abgeschlossen. Arved Fuchs und seine Crew sind wieder in Hamburg.

Thematisiert wurde unter anderem die Überfischung der Ozeane durch industriellen Fischfang und damit der Entzug der Lebensgrundlage für kleine Fischer. Auch die Problematik des Plastikmülls stand auf dem Plan.

Weitere Informationen gibt es in der Pressemitteilung.